Come on little girl, come on.

Come on little girl, come on. See the night is yours.

There are some sprinkles in the sky, surrounded by the dark.

 

Go and leave the city big, go and run away.

See the world inside your owns. No one else can know.

Stay in the dark and feel the way. The way the world breathes in.

Stay just there and listen to. Sense the spirit around you.

 

Come on little girl, come on. See the night is yours.

There are some sprinkles in the sky, surrounded by the dark.

 

And when the wind is whispering, it whispers in your ear.

It tells you about histories, stories from everywhere.

Old woman in lonely streets. A house inside old mountains.

Drunken sailors cought in their fears, confided to the vast.

 

Come on little girl, come on. See the night is yours.

Let the darkness in your heart, let it be the source.

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Ohne Kontrolle.

Sehe die Welt jeden Tag mit anderen Augen. Lese Bücher und versuche Dinge zu verstehen. Bin zu sehr gefangen in der Wahrnehmung meiner Welt. Zu sehr gefangen in Gedanken über Gedanken meiner Wahrnehmung. Es war anders gewesen. Es war stiller gewesen. Harmonisch. Ruhig. Friedlich. Mit wenig Gefühl, schützend in schmerzvollen Situationen. Schmerz. In seiner Gesamtheit ein seltenes Wort mit viel Bedeutung. Mit jeder anderen Interpretation eines jeden Menschen. So zeichnet es sich in jedem anders aus. So geht jeder anders damit um. So nehmen Menschen sich das Recht über die Definition eines anderen zu urteilen. Ist es bei jenem im Recht die Leere im Körper zu bezeichnen, ist es anderen verwehrt. Von außen, oder ist es von innen. So ist das Innere eine Reflexion des Äußeren und anders herum. Doch wo setzt man an, wenn man nicht weiß wo. Nicht weiß wie man sich definiert. Wenn man sich verliert in sich selbst und zu schnell zu viel in sich passiert. Sind es Funken die gegen das Innere prassen, doch der Schmerz ist es nicht. Pure Resignation in Angesicht dieser Leere. Dieser Dunkelheit. So will ich nicht zweifeln, dass es viel Platz für vieles gibt. So will ich nicht klagen und die Helligkeit veranlasst mich zu danken. Doch nicht mehr spüren will ich das. So habe ich darum gebeten? Habe ich. Und mein Leben sitzt auf weit entfernten Ästen und sieht mir zu. Sieht mich, doch kommt nicht an mich heran. Weiß, es wäre nicht erwünscht doch ist nicht erbost darüber. Ich brauche diese Leere. Ich will nicht mehr von Erfahrung sprechen. So lange zog ich mich in diese Erklärung zurück. Will nicht mehr von Lernen sprechen. Klar ist es das. Doch will ich nicht mehr verstehen müssen warum Dinge passieren. Will nicht mehr mich mir selbst erklären und in den Spiegel sehen müssen, den andere mir entgegen stellen. Ich will diesen Menschen nicht sehen. Will dieses Lächeln nicht sehen. Gefangen in zwei Seiten, in zwei Personen? So sieht das eine das Licht. Das Positive. Zu lange hat es das. Zu wenig Gefühl hat es durch gelassen. Zu viel abgefangen. Als wollte es mich in Watte betten. Zu viel des Guten. Zu stumpf. Gerade um so vieles zu weich.

So ist es das Andere. Das Andere was mich erfüllt. Von Schmerz gefüttert. Von Nicht-Verstehen. Von wenig Energie. Von wenig Licht und wenig was mir Kraft gibt. Kraft ist doch von der anderen Seite zu viel. Es lässt nichts durch. Wird nur stärker und beginnt mich wieder zu fangen. In Verhängnis. In Watte.

Meine Haut spannt sich um die Handgelenke. Jeden Tag spüre ich es mehr. Welches Gefühl zuvor in mir sich langsam ausbreiten versuchte. Heraus zu kämpfen aus jahrelangen Unbeachtens. Es kriecht nach oben. Zeigt sich langsam in dem Menschen vor mir. Obgleich mich der Zustand so sehr belastet wie so lange nie mehr, ist es zugleich eine Wohltat so zu empfinden. Menschen kann ich es nicht erklären. Ich will es nicht erklären. Kann mich nicht immer zurück ziehen, dessen ist mir bewusst. Doch scheint der Umgang mit mir selbst schwer zu sein. Wie soll ich da anderen anderes vermitteln. Wie kann ich das erwarten. Doch jeden Tag wird es stärker. Jeden Tag sieht es mehr und versteht ein Stück des Ganzen. Langsam. Langsam.

Doch Empfindungen sind von kurzer Dauer. Bis Nächstes kommt und sich auf mir niederlässt. Wie leid ich es bin, falsch gesehen zu werden. Wie leid ich es bin durch meinen eigenen Zweifel den Weg zu mir, in mich, anderen zu verwehren. So bin ich lange nicht da wie ich mich sah. So war ich geblendet von vielem. Ich werde das nicht verlieren. Nur muss ich lernen zu leben. Mit der Fülle an Empfindungen zu leben. Mit beiden Seiten zu leben.

Und nun darf es das Leuchten nicht sein. Ist es gefüttert in schwacher Energie die diese Melancholie im Herzen zulässt, so soll es so sein. Wenn ich mich dadurch aus dem Griff des Weichen winden kann, so soll es so sein. Und sind die Schritte klein so ist es okay. Ich hörte, ich sei zu streng mit mir. Wolle zu sehr eine Perfektion in mir erreichen. Doch fern ab davon ist es. Ist es größer als das. Ich kann es nicht mehr leugnen. Ist es so viel größer als das. Und wenn ich manchmal wie ein Haufen Elend in dunklen Ecken sitze und Tränen sich ihren weg aus den Tiefen meines Körpers bannen, so starre ich an anderen Zeiten mit Nichts im Blick auf Punkte die nicht existieren. Die mir nichts mehr geben als den Halt für diesen Moment. In diesem Zustand zu verweilen. Bevor es wieder verschwindet und das große Licht an seine Stelle lässt. Und seine Anwesenheit vergessen lässt.

So ist es okay für mich so zu empfinden. So ist es okay mit dem Schmerz und all den Rissen in mir zu leben. Die ich selbst erschaffe. Auf eine Art selbst erschaffe. Weil tiefe Wurzeln brechen und tief sitzendes im Wandel sich empfindet. Und spiegle ich die Hülle des Ganzen wieder. Sehe ich kalte Wassermassen und brechende Berge vor meinen Augen. Wird es mir manchmal so klar vor Augen gehalten. Doch je mehr ich beginne zu sehen und zu verstehen, desto schwerer wird es. Es beißt sich mit dem Nebel der zuvor darauf lastete. Und noch immer kann ich nicht eingreifen. Muss es gerade wüten dürfen. Mich manchmal mitziehen. Manchmal mich zurück schicken ins Licht. Manchmal in Leere sitzen lassen.

So lege ich die Zügel aus der Hand.

Atem.

Der Regen prasselte ans Fenster.

Jetzt nicht mehr.

Es ist still. Die Luft im Zimmer erwärmt von der Hinze der letzten Tage. Die stickige Luft wurde von den kühlenden Tropfen durchbrochen. Weggeschwemmt. Das Atmen erleichternd. Eines jeden, so denke ich.

Nur in mir wurde nichts weg geschwemmt. Ist noch immer an Ort und Stelle. Obgleich die Tropfen auf nackter Haut eine Wohltat waren. So sitze ich jetzt dennoch im Zimmer. Die dichten Wolken lassen nur wenig Licht an die Oberfläche kommen. Ermüdet im Inneren aus Gründen die ich nicht zu fassen bekomme. Mit Vermutungen zu leben. Auch das kann ermüdend sein. Mit Gedanken zu leben. Mit zu vielen der gleichen Wege, mit zu vielen des ähnlichen Geschmacks. Ich will raus brechen aus dieser Höhle, doch zugleich will ich verweilen. In schwacher Energie. Die Augen in der Hälfte nur geöffnet, die Wangen und Handgelenke fühlen sich ausgemergelt an. Sie sind es nicht. Doch würde ich mein inneres widerspiegeln. So wäre es so. Und neben all dem. Neben was? Was ist es? Bin ich es selbst, die es veranlasst, durch mein Verhalten? Zu wenig Essen? Manchmal zu viel Kaffee, machmal zu wenig? Das Pendel in meiner Brust schlägt in ungleichmäßigen Takt.

Knoten lösen sich. Ja, das tun sie. Scheint ein wenig Licht hindurch, so merke ich, wie ich sie nicht mehr fühle. Manche Fragen stellen sich mir nicht mehr, doch habe ich noch Angst es auszusprechen. Angst zurück zu kehren in diese Welt. So lange mir selbst im Weg stehend und so lange an Dingen aussitzend. So war es notwendig. Doch so viel in mir genommen. Keine Kontraste auf den Farben. Zu viele Pixel, zu hell. Zu lange fröhlich darauf gestarrt und nun davor sitzend und mich verzweifelnd fragen. Fragen. Antworten. Gibt es nur das? Bullshit. So viel mehr ist es. Oh wie viel mehr es doch ist.

Den Text durchgegangen. Was interessiert es mich, was ich im Rausch schreibe, wenn ich den Kopf fließen lasse und Wort für Wort Empfindung schenke? Wann unterbreche ich diesen Wall an Händen vor meinen Augen. Ich verstecke mich selbst dahinter. Es sind meine Hände. Die Wut dagegen ist ungleichmäßig. Manchmal nicht angebracht. Manchmal zerbrechend und wie eine Wucht die gegen mein Inneres stößt. Keine Geschichten sind es die ich schreiben will. Keinen Menschen meine Seele inne tun. Niemanden mehr an meine Stelle setzen. Ich will schreien. Durch die kältesten Wasser gehen. Mich fühlen und aufhören mich im Zaum zu halten. Was ist es was mich von diesem verdammten Weg abhält. Habe ich Angst?? Wovor? Vor mir? Was ich sehe, wenn ich endlich Gitterstäbe zerschlage? Was soll dort lauern? So wäre es ausgeglichen, wäre es nie gefangen worden. Eingesperrtes verzweifelt. Wird voller Hass auf sein Gegenstück. Natürlich hat dies Angst. Doch in der Sicht des Zuschauers ist es wie eine Bühnenstück. Eines in das ich nicht eingreifen kann. So sehe ich das Spiel, doch handeln kann ich nicht. Nur je nach Kampf die sinnende Seite spüren. Nur nicht im Ausgleich. Ein Pendel. Es schlägt in meiner Brust in ungleichmäßigen Takt.

Und tauche ich ab in Energielosigkeit, so weiß ich die Arbeit in mir treibt sich voran. So weiß ich wohin ich die Energie abgebe. So ist es okay. Nimm sie.

Doch tanken würde ich zwischendurch gerne. Nicht mit Nahrung. Oh wie ich dieses überdrüssig bin. Ich weiß es hilft. Doch es füttert die falsche Seite. Genug ist es. Doch nicht mehr im Übermaß. Ich darf nicht den Mächtigen füttern. Ich will das andere stärken. Mit Kühle. Mit kalter Frische. Mit kaltem Stein unter nackten Füßen und Schrammen auf der Haut. Jenes was mich sieht. Ohne mir zu erklären versuchen, es sei okay wie ich bin. Als müsste ich mich rechtfertigen. Mich entschuldigen. Als müsste ich mich verständlich machen! Wem? Oh, nein nicht den anderen. Mir selbst. Welch Stürme gegen diesen Gedanken wüten. Dass sie es nicht einzureißen vermögen ist erschreckend. Sie werden es. Ich werde sie füttern. Ihnen den Wind geben. Den Regen. Die Blitze und das tiefe Grollen des Donners. Die Finsternis.

Und ich werde es aufatmen lassen.

Ich werde atmen.

Ein wenig Kummer.

Schon heute morgen schrieb ich einen Eintrag. Da er im Rausch von starken schmerzenden Gefühlen geschrieben wurde und ich zur Arbeit musste und ihn heute Abend bevor ich ihn veröffentliche nochmal korrigieren wollte, war das Abspeichern das Ziel gewesen. Hat nicht geklappt. Hab ihn gelöscht. Und dann gespeichert. Kleiner Tipp: Passt auf eure Worte auf! Es war heute morgen ein schmerzender Abschied gewesen.

Im Verlauf des Tages und im Stress und Schwall der Arbeit erleichterte sich mein Gemüt erheblich. Nun sitze ich dennoch hier in meinem Sessel am Fenster, mit dem Laptop auf dem Schoß. Er hat mich so angesehen. Als wollte er, dass ich heute noch irgendetwas hier hinein tippe. Ich weiß nicht wohin das führen wird… Grundsätzlich geht es mir besser, wobei der Inhalt des morgendlich Geschriebenen ja noch gar nicht erwähnt wurde!

Grundsätzlich war es viel persönliches. Ausgelöst durch kürzlich stattgefunden und leider noch immer währende Probleme mit einer mir so nahestehenden Person. Es ist sind keine Zickereien. Kein Streit, bei dem ich weiß, es wird sowieso alles wieder gut werden. Kein „Mist-bauen“ von einer oder beiden Seiten. Vielmehr lösten sich in mir psychische Knoten. Angesetztes der vergangenen Jahre. Trotz meines Alters möchte ich sagen des vergangenen Jahrzehnts!

Es dreht sich um genötigte Rechtfertigungen. Schwache Akzeptanz und Fehlinterpretationen. Doch so tiefreichend. So stark gegen mich prallend. Dass der Umgang damit mir gerade so schwer fällt wie lange nichts mehr.

Und in eben dieser Situation stellen sich mir so viele Fragen, so vieles kriecht aus meinem Unterbewusstsein hervor, so vieles essentielles. Dass ich nicht nur mit ihm, auch mit mir in starken Konflikt gerate. Nicht aus Ungeduld oder Frust. Sondern durch meine Art Dinge wahrzunehmen. Durch meine Philosophie  und Gedankenwelt.

Egal was ich versuchte zu schreiben und zu erklären, es fühlt sich mit den gewählten Worten nicht richtig an. Somit löschte ich es. Und mir wird gerade bewusst, dass dies nicht nur ein fröhlicher Blog werden wird. Vielleicht eher wie ein Selbstgespräch. So viele führe ich am Tag. Doch mit Gedanken und Probleme wie diesen würde ich so gerne mit jemandem sprechen. Ich könnte es versuchen. Doch könnte ich es nie so ausführen wie es verständlich wäre. Weil es so viel ist. Gerade so viel Kummer in mir. Und es sich zumindest mit jedem Wort hier leichter anfühlt. Somit werde ich den Beitrag auch veröffentlichen. Weil es dadurch leichter wird. Als hätte ich eine langes Gespräch hinter mir, in dem ich mich aussprechen konnte. Habe ich hier gar nicht. Doch der Verarbeitung hat es geholfen. Und heute morgen hatte ich es. Und ohne heute noch einmal etwas dazu geschrieben zu haben, hätte es sich nicht richtig angefühlt.

Somit verlasse ich all das hier jetzt und hoffe, einen Teil meiner Gedanken hier lassen zu können. Für ruhigen Schlaf und weniger Grübeln. So leicht es mir normalerweise fällt im Moment zu weilen und dankbar zu sein. Im derzeitigen Zustand, so wie es jetzt ist, so viel Aufgerütteltes. Ich will es los sein. Es soll weg. Sich nicht mehr an mich klammern. Es soll mich schlafen lassen. Mich klar denken lassen. Mich nicht nötigen mich abzulenken. Und obgleich das alles für wohl die meisten wie Gejammer erscheint. Ja vielleicht ist es das. Doch dafür möchte ich mich nicht rechtfertigen müssen. Denn verdammt! Wie leid ich es bin, mich rechtfertigen zu müssen!

 

 

 

Kaffeeflecken und Lavendel.

Ich sitze am Küchentisch.

Ich weiß nicht wie es für euch ist, aber ich verbinde mit ihm irgendwie so viel mehr als mit jedem anderen Tisch. Als ginge es einem automatisch gut, nur weil man dort sitzt. Nicht weil Essen in der Nähe ist…nun ja, auch das, aber dies ergänzt höchstens das i-Tüpfelchen.

Als ich noch zuhause wohnte war dir Küche für mich der produktivste Ort im Haus. Allein von der Arbeitsaura meiner Mutter wird man mit Gedanken geflutet, wenn der Kopf zum Denken bereit ist. Die Küche ist ein Ort für Selbstgespräche. Man kann wurschteln und ein wenig aufräumen dazwischen und die kompliziertesten Gedankenknoten auffriemeln (Ich verstehe nicht, wieso mir das Wort jetzt rot angestrichen wird. Ein wunderschönes Wort. Stattdessen wird „aufriegeln“ vorgeschlagen. Auch nicht schlecht, zumindest wenn man an alte Häuser mit knarrenden dicken Holztüren denkt. Aber dennoch. Das Wort ist fantastisch.). Ich habe meinen Gedankenfaden verloren. Wo war ich? Ach die Küche!

Ein Holztisch. Angetrocknete Wachstropfen von diversen Osterzeiten. Von der ein oder anderen Kerze. Manche als kunstvolle Gestaltung meines Bruders. Kleine Kratzer und Abschabungen verraten vergangene Nervösitäten. Fesselnde Gespräche. Ein wenig Langeweile. Ein wenig Kummer. Ein bisschen Freude, wenn weiches Holz sich so schön leicht von der Tischplatte abschaben lässt. Kaffeeflecken überdecken die Rotweinränder. Sie wirken unscheinbar. Doch sind voller Liebe. Voller Genuss.

Der Raum ist hell durch das Sonnenlicht, welches durch das Gartenfenster seine Wege sucht. Der Lack blättert von den Fensterrahmen ab. Helles Holz unter vergangenen weißen Farben. Abgesetzte leichte Staubschichten. Leicht vertrocknete Kräuter auf der Fensterbank. Das ein oder andere glückliche Blümchen, vom Straßenrand aufgelesen. Und dahinter.

Tiefes Grün. Lautes Gezwitscher der Vögel. Flatternde Schmetterlinge. Als seien sie nur dafür aus ihrem Kokon gekrochen, um den Garten mit Harmonie zu füllen. Fleißige Bienen um die Lavendel-Sträucher herum. Sträucher und Bäume nach ihrem Willen wachsend. So viel Schönheit. Und dazwischen zwei von der Hitze ermüdeten Beagle. Schlapp mit dem Schwanz wedelnd, sollten sie dich sehen.

Ich vermisse diese pure Natur. Den Duft der Apfelbäume im Herbst. Der Nussbäume. Die keckernden Eichhörnchen. Der klare Nachthimmel und die Reinheit in der Luft. Solch frische Intensität. Der Regen, so viel klarer und sauberer, als in der Stadt. Als hätte er sich das Wegspülen ermüdende Gedanken zur Aufgabe gemacht. Als wäre es das Geschenk an dich. Eines jeden dicken Regentropfens.

 

Der ursprüngliche Titel dieses Beitrags lautete „Dein Leben liebt dich.“. Irgendwie bin ich jetzt aber an meiner Heimat hängen geblieben. Die Sonne schein mir so warm auf den Rücken. Ich fühle mich gerade so wohl. So warm. So ruhig. Obwohl ich gerade eigentlich in meiner eigenen Küche sitze. Nicht in der Heimat bin. Und eigentlich wollte ich auch darüber zwischendurch was einfügen. Aber das vergaß ich wohl… Und mein Essen ist jetzt im Ofen fertig. Es riecht lecker. Ich habe hunger..

Verdammt dieser Fokus! Nun, wie ihr schon zu Beginn gemerkt habt, änderte ich den Titel. Logischerweise. Also ich werde ihn gleich noch ändern. Obwohl auch die Liebe zu solchen Dingen ein Teil der Liebe zu Leben ist. Ein Teil der tiefen Dankbarkeit. Der tiefsten Freundschaft. Doch ich werde zum Leben noch viel schreiben. Oh so viel. Wenn die Schwingungen passen. Wenn mein Kopf klar ist. Jetzt wurde es für heute nur eine Schilderung eines Gedankenbildes. Eines kleines Sehnsuchtsgefühls zu eben diesem Ort. Zu der Geborgenheit meiner Familie. Denn genau diese schwebt in der Küche. In jedem Wachstropfen. In jeder dunklen Fliese. In jedem Kaffeefleck.

 

Danke dafür.

Hallo?

Das hier wird wohl mein erster Beitrag auf diesem Blog werden.. Da ich gerade erst ein paar Einstellungen durchstöbert habe, wird es wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich hier etwas sinnvolles hinschreibe. Doch da mit oder ohne Sinn im Auge des Betrachters liegen, möchte ich nicht im Vorhinein meinen Beiträgen eine bestimmte Note verleihen. Also fühl dich frei und denke was immer dir zum fühlen bestimmt ist. Das war weder korrektes Deutsch, noch sind die Worte in dessen Bedeutung richtig gewählt. Doch irgendwie gefällt mir der Satz. Ich werde ihn wohl stehen lassen. Zudem er sich bestimmt nun auch schon wohlfühlen wird und ich ihn nicht heraus bringen will aus seinen ersten Gefühlen über sein neues Zuhause.  An alle Gender-Aktivisten: verzeiht mir die männliche Zuschreiben des Satzes… In meinen Augen umhüllte der Gedanke an ihn etwas, was mich ihn so bezeichnen ließ. Und ich werde versuchen mich hiermit weniger zu erklären. Eine kleine Aufgabe die ich noch zu meistern habe. Die Rechtfertigung. Aber dazu schreibe ich bestimmt einmal einen Text!

Und damit komme ich zu dem Grund warum ich hier bin. Ich möchte sprechen. Also eigentlich schreibe ich. Aber ich möchte meinen Gedanken eine Stimme geben. Sie ausdrücken. Vielleicht Menschen helfen, vielleicht Anregungen geben, vielleicht für Erheiterung sorgen. Die Betrachtung ist jedem selbst überlassen. Doch ich weiß, dass die Worte freiwillig gelesen werden. Ich zwinge niemandem meine Meinung auf. Gebe niemandem Ratschläge oder meine Gedanken zu Themen die diesen Menschen gerade bewegen. Vielleicht möchte er das gerade nicht hören, ist aber zu höflich es zu sagen. Ich merke es an seiner Körpersprache. An der Art, wie er sich artikuliert. Doch der Drang in mir bleibt, das Gemeinte beschreiben zu wollen. Denn auch das ist etwas was mir manchmal nicht gleich fällt. Der rote Faden, wie ich es in der Schule lernte.

Versteht mich nicht falsch, ich sehe das nicht als etwas mangelhaftes an. Viel mehr als eine Fähigkeit die sich dahinter versteckt. Die Fähigkeit Universen über Themen zu öffnen. Verzweigungen und neue Wege und immer neue und neue Gedanken. Ein Geistesblitz und in der nächste Sekunde ist er verschwunden. Ich weiß nicht wohin ich vergesse wohin ich mir die Wegbeschreibung lege. An einen Ort, bei dem ich denke, dort werde ich gewiss als erstes suchen. Wie die Passwörter auf Unterlagen gekritzelt. Wie Kopfhörer im Zimmer verschollen. Wie der Kellerschlüssel sich ein Leben neben uns aufbaut. Beobachtend und gut versteckt. Wartet er auf seinen vorherigen Besitzer? Haben wir ihn verschreckt? Ich bin sicher er kommt irgendwann wieder hervor.

Doch weiß ich nie wann sie wieder kommen. Ich bin jetzt wieder bei den Gedanken. Ein blick nach oben in den Text und verloren ist das Gefühl was ich am Ende des zuletzt geschriebenen Satzes hatte. So alltäglich. Und doch jedes mal ein kleiner Abschied. Dankbar. Aber für eine Sekunde schmerzhaft.

Zurück zu den Gedanken. Wenn sich mir ein solches Universum eröffnet, fluten die Gedanken über mich herein und die Erkenntnisse lassen mich manchmal nur im Schweigen und Atmen zurück. Atmen. Danken. Für so viel Schönheit die einem manchmal bewusst wird. Dass das alles möglich ist. So zu denken. Der Weg dahin und das Geschenk eines jeden Momentes der einen weiteren Stern im unendlichen Raus setzt.

Was ich schreiben werde? Ich weiß es noch nicht genau. Manchmal wusste ich es. Und ich dachte: „Hey, du solltest einen Blog schreiben!“. Aber dann dachte ich wieder zu perfektionistisch und wollte Zeit einplanen. Zeit und die richtigen Schwingungen. Anfangen. Manchmal muss man anfangen um sich frei zu fühlen. Anfangen und Anlauf nehmen. Die Arme ausbreiten. Fliegen. Atmen. Leben.

Mit solch kleinen Dingen fängt es an.

Solch kleinen Dingen, wie den Gedanken einen Ort geben, wo ich sie nicht mehr vergesse. Ich habe Cindy gesagt, wo sie sind. Hier. Sie wird mich daran erinnern wenn ich sie frage.

Wann immer ich das Gefühl habe meine Gedankengänge aufschreiben zu müssen, werde ich das hier tun. Wenn mein Laptop in der Nähe ist. Sollte er das nicht sein, kann ich es auf Taschentücher schreiben… Doch ch weiß nicht ob ich den Gedankenfetzen, hier daraufhin noch den Ausschrieb schenken kann. Es muss passen. Sonnst wäre es nicht gut.

 

Und hiermit beende ich erstmal meinen ersten Eintrag. Es fühlt sich schön an um einen solchen Ort zu wissen. Ich mag es hier.