Alles was du siehst.

Wände. Horizonte. Interpretationen. Vorgelebte Denkmuster.

Manifestierte Denkmuster.

Mehr als mehrmals schon durfte ich feststellen wie faszinierend Menschen sind. Gibt es doch so vieles Wissenswertes und unglaubliches auf diesem Planeten und über ihn hinaus. Ist es doch der Mensch, so unverständlich er handelt und doch so klar und sinnvoll in ihm selbst.

Menschen zu beobachten kann das Friedlichste sein. Wenn man sich von Gesamtem, und Getanem distanziert. Lediglich beobachtet. Mäuschen spielt in Konversationen. Gesichter beobachtet. Gestiken. Die Momente aufzeichnen kann, die selbst der Gegenspieler nicht sieht. Durch einen blick zur Seite. Durch ein Gefangen sein in den eigenen Gedanken. Die Verarbeitung und Reaktion des Gegenüber nicht erblickend. Sitze ich da und schmunzle.

Dreist könnte eine*r sagen.

Natürlich. Sage ich.

 

Menschliche Verhaltensmuster und Glaubenssysteme. Die Dinge auf die sich ihre Augen auf der Straße manifestieren und auf die sich ihre Sinne automatisch konzentrieren. Sozialisierung. Welch starkes System aus Eingetrichtertem. Kann es so wohl-tuend sein. Ist es so giftig.

Vielleicht nicht für jeden. Vielleicht nicht alles. Vielleicht nichts spezielles. Nichts vollkommenes. Nichts was man ausschließlich in der Schule eingetrichtert bekam. Nichts was einem ausschließlich zuhause vorgelebt wurde. Nichts was man in den Momenten dieser beiden dominierenden Faktoren im Kindesalter aufgriff. Wie man behandelt wurde. Wie man andere behandelt. Wie man glaubt sich selbst behandeln zu müssen. Oder es einfach tut.

Der Kontakt zu Menschen. Der Kontakt zu anderen Ansichten, zu anderen Interpretationen und zu anderen Sichtweisen und Glauben. Zu anderen Erklärungsmustern und zu Schönheit in der Vollkommenheit des Augenblickes. Eines Menschen der vor dir steht. Dessen Zweifel du nie zu erkennen vermögen wirst, doch welchen du dennoch so manifest vor dir stehen siehst.

Je mehr man sieht. Je mehr man hört. Je mehr mal ließt und fühlt und erfährt. Innen und außen. Je mehr man sich zu berühren vermag. Je mehr man sich zu fühlen vermag. Desto mehr verändern sich Dinge, von denen man nie die Vorstellung besaß, dass sie es könnten.

Dinge sind so. Dir wird die Geschichte erzählt, doch du nimmst sie an, wie etwas das du lernen musst. Nicht dass du es verstehst.

Und du siehst dich abgeschottet von der Entwicklung. Nimmst sie war, doch im ganzen wirkt sie wie etwas was sein muss.

Und plötzlich brechen all diese Sachen auf und du siehst dich in einem Raum, der dir vollkommen fremd ist. So fremd und doch so vollkommen vertraut. Doch die Dinge die du nie zu formulieren wusstest, sind nun da und reichen dir die Hand. Sagen: „Komm. Du darfst jetzt.“

Gedankengänge dahingehend sind schwer zu manifestieren. Laß ich einen Text von mir. Sagte, ich könne mich hier frei fühlen, das ist mein Eigen. Und diesen Space kann ich ausweiten. In Regionen die größer sind. Die mich allgegenwärtig umgeben.

Bist du du selbst, vergehen deine Zweifel im Wind. Den Zustand zu erreichen? Ein Meisterwerk. Lass dir Zeit. Du hast dein Leben lang zeit.

Versteck dich nicht vor deinen Aufgaben. Nimm sie an, wenn du kannst. Wenn du dich nicht mehr traust, vielleicht mach sie zu deinem Freund. Denn sie kennen dich so gut wie niemand sonnst.

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