Nimm es an.

Hallo. Ich meldete mich eine Zeit lang nicht. Ich war in Schottland gewesen. Ich hatte Klausuren zu schreiben und meinen Kopf zu koordinieren.

Ich habe Wege gefunden und Worte die mich zurück bringen. Raus aus gestressten Gedanken. Doch fertig bin ich nicht. Das werde ich nie sein. Und das ist gut so. So habe ich etwas zu anstreben. Ich habe Ziele. Meine Ziele gefunden, mich deren Verwirklichung versprochen.

Habe Menschen um mich gehen lassen. Beinahe. Wenn sie sich nicht doch noch manchmal in mein Herz schleichen und ein wenig an vergangenem Schorf kratzen. Ich habe neue Liebe für mich entdeckt. Weißt du wie sich liebe anfühlt? Hast du es je gefühlt? Ich weiß nicht ob man es in anderen Menschen finden kann. Es ist ein Teil von dir. Es ist in dir. Und eines Tages wird es dich erfüllen. Deinen Blick für einige Sekunden hinter das Glas sehen lassen. Ein Gefühl als würdest du fliegen. Und doch sitzt du nur auf der Fensterbank. Blickst auf die Bäume und spürst die Welt in seinen Zyklen. In seiner Geschwindigkeit.

Wenn du es fühlst, wird es dir klar sein. Liebe ist nicht darunter. Und jeden Tag stehst du auf und umfasst dich. Hältst dich warm.

Obgleich sich die Gedanken verlieren ab und an. Sich verirren und verbinden mich denen der umgebenden Menschen. Verwirrt sind. Manches wollen und anderes erzwingen. Ich spüre wann ich nicht ich selbst bin. Noch immer lässt es mich zittern. Mich klamm werden, den Schatten des Abgemagerten zu erahnen. Ich versuche es zu vertreiben. Mich zu ermahnen. Dieser Weg ist mir noch versteckt. Noch unbeschritten. Wie so viele weitere.

Und ich weiß wie dringend ich gehen will. Voran schreiten. Sowohl im Kopf als auch physisch. Lasse mich zurück treiben. Manchmal. Nicht durch die Menschen um mich. Durch meine Schwäche mich gehen zu lassen. Nicht hinter mi zu stehen und zu verdrängen was ich will. Was mich erfüllt.

Wenn man nicht weiß, was es ist, irrt man herum. Beginnt und beendet in Unregelmäßigkeit und  sieht und wundert und möchte. Vergangen ist das für mich nicht. Doch gegen die Worte so vieler Menschen, habe ich durch mich selbst. Durch meine Stimmen. Doch mein Zusprechen. Durch meine Kraft. Meinen Weg gefunden. Und Salz spüre ich in meinen Augen, wenn ich daran denke. Aus Stolz. Aus Ehrfurcht. Aus Willen mich zu verwirklichen.

Ich habe meine Dinge erschaffen um mich herum. Meinen Glauben. Meine Gedanken, meine Sensibilität Dingen und Menschen gegenüber. Ich torkele zunehmend. Von A nach B, wenn ich mich selbst verwirre. Doch das ist noch okay. Wer ist schon fertig gebacken. Das will auch niemand. Nach dem Essen wird man müde. Lass uns lieber die richtigen Zutaten finden. Auslesen mit genau den Stoffen und Energien, die den Körper erfüllen. Die die Seele erfüllen. Um das richtige Rezept zu finden, verwende ich gerne eine Lebenszeit.

Trotz Lücken in der Stärke die ich aufbringen kann, ist ein Leben möglich. Genau auf dem dünnen Holz, das mich trägt. Mich immer schon trug. Der Abgrund darunter ist nicht minder tief. Doch in mir findet sich die Linie. Die Balance. Und ein Leben darauf ist möglich geworden. Und die Umwelt baut sich auf. Und wird klarer in dem Nebel den es vorher umgab.

Nimm den Druck. Es ist okay. Lass es leicht werden. Dann fließen deine Worte von allein und das freie Atmen wird wieder möglich.

 

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