Then do not think.

When sometimes there is nothing.

Then there is so much of it. Too much to handle in a single body. Too much to bring it into a equilibrium.

There is no such thing. Sometimes I think there is. But I guess it is just one side of the wheel. And the others a drowning in silence. Waiting. Until it is theres turn again.

How exactly can I know when this is, what I really are, what I really want, what I really know. What I really feel.

I’m fascinated. By myself. Cause I have never sensed this in another human being. Maybe I have. And I need that person back. Cause he would understand. Or maybe not. Because of that. Because of this sensation.

And I know it fits me. It opens doors für me. It makes all of this possible. All of what I am.  But then again it is the origin of these hours. Of hours full of exhausting. Full of thrub. Of deepest tremble. It is the deepest? Maybe not. But it is an act of defiance. Every time.

And when I do have the energy. The masses of lightning inside me. It is mostly too much. Too much to use.

This is the most amazing thing I have ever experienced. And also the most frightened. Dear my life, Please do not necessarily see this as a challenge. It just occurs to me, that this is the source of all these things I can feel. All these sides I can take and all these..

… all of it what makes my life into that I fell so deep in love with.

And so I see the conclusion right in front of me. So clear.

It never could be different. And I would never want it to be. And even if I have to life with all the sides of this.. unutterable. I would rather do that then going into a mind, that can not give me this giant spectrum. And these combinations. And this space.

So thanks.

My greatest love.

My greatest fear.

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das, was du sagst

Ich sehe es nicht und ich glaube dir nicht. Ich glaube dir nicht, dass du so fühlst wie du sagst. Dass du so empfindest. Wieso sagst du es.

Lüg nicht.

Und ich glaube dir nicht, dass du so siehst. Dass du so siehst wie du beschreibst wie du siehst. Ich glaube nicht, dass du so siehst. Ich glaube du siehst anders.

Warum.

Und du willst besonders sein und du willst hübsch sein. Und du willst stark sein. Schön stark. Ich glaube dir nicht. Und ich bin nicht allein.

Und du stehst auf und sagst du willst wach sein. Und ich sehe dich. Und ich fühle dich. Und ich glaube dir nicht.

Du lügst.

Und dort bist du und versunken. Versunken ist deinem Blick. Doch du merkst es. Und du glaubst dir nicht. Und ich tue es auch nicht.

Du sagst „nein“ zu Menschen. Selbst zu jenen, die nah dir sind. Und du siehst sie. Und sie sieht dich. Und du sprichst das Wort. Und du glaubst dir nicht. Und du siehst ihre Augen. Und sie fassen es nicht. Und du weißt es nicht.

Und selbst ich.

Du glaubst mir zu sein. Doch ich bin dich nicht.

Also sei nicht ich.

Geh fort.

Ich sehe Wachsflecken auf Holztischen.

Wer mag es sauber, wer mag es unordentlich. Sauberkeit unter dem Zeug auf dem Boden? Staubschichten an Fensterbänken die eigentlich nicht unbedingt sind und ein aufgeschlagenes Buch neben leeren Kaffeetassen mit Restboden.

Ich mag es kalt draußen und wenn es warm ist innen. Auch warm draußen und ein wenig mehr Kälte in mir selbst. Nicht immer mit zu viel Wärme auf alles zuzugehen und mich aus Rechnungen heraus zu streichen, denen ich nicht angehöre.

Wird es dunkel draußen, sieht man weniger Menschen und weniger seltsame Blicke. Die Auren werden verdrängt, sie scheinen weniger zu interessieren und der Blick kann schweifen ohne sich an Ungewünschtem festzuziehen. Doch auch die eigenen Gedanken spielen einem dabei was vor und der Reiz wird gegeben sich treiben zu lassen darin. Mehr Achtsamkeit ist geboten, wenn die Energie dafür nicht am Ort ist.

Weniger ist interessant, wenn ich mich in mir zurück ziehen kann. Ich bin zugleich doch unsicher und stolpernd in meinem Handeln, interpretiere mehr, was ich nicht interpretieren kann, überdenke das und gehe schnell verloren darin. Muss nach Hause. Fort von Blicken, denen ich Bedeutung zuteile.

Und bin ich mehr auf meiner linken Seite, ist mein Kopf klarer, ich spreche als hätte ich nie Probleme damit gehabt, als wäre es kinderleicht. Sich wohl zu fühlen unter Menschen und Freunden und Familie. Es ist beinahe verdrängt und ich lach über mich selbst. Bin dankbar für die Leichtigkeit.

Am Donnerstag so, am Montag dann ganz anders.

Zwischendrin wieder bei Altem und darüber mit schlagendem Herzen nach vorne denkend. Mit Ruhe in der Mitte. Doch nie immer an einem Ort, nie immer wissend genau wo.

Das hier ist mein und ich kann schreiben was ich will. Und das ist beruhigend. Weniger Zeug zum überdenken und weniger worüber ich mich ärgere. Weniger Blicke und weniger Menschen, die sich nichts an Meinung über mich erlauben dürfen. Und weniger ich, die Meinungen projiziert und Undichtes zu Festem erklärt. Weniger ich und zugleich so viel und nichts von dem ist anderen bekannt und so viel wie das seltsam erscheint, gibt es mir mehr Zuversicht, dass es genau so gut ist.

Am Dienstag so, am Samstag ganz anders.

 

Auf dem Weg ihn suchend.

Sonntag, 25. November 2018.

Das Datum ist auch am Rande ersichtlich, wenn ich diesen Beitrag hoch lade. Doch right now brauche ich es um mit dieser Konversation zu starten.

Ich sitze in einem Café. Ein frischer Luftzug von der Türspalte lässt mich frösteln. Zieht sich genau über die Tastatur meines Computers. Ich sollte eigentlich lernen. Vorlesungszusammenfassungen anfertigen, Studienleistungen beenden und anfangen und das Japanische Schriftsystem ein letztes Mal lernen.

Und damit bin ich auch in meinem Gedanken angekommen. Ich werde mein Studienfach wechseln. Zum zweiten Mal. Und in diesem Moment und in den letzten Tagen, in denen sich meine Entscheidung manifestierte, fühle ich mich innerlich sehr zerrüttet. Nicht weil ich es eigentlich weiter studieren möchte. Ich würde gerne. Doch ich weiß, dies steht nicht mehr zur Auswahl. Es ist nur logisch diese Entscheidung als einzig richtige anzunehmen, um Lieutenant Tuvok aus meiner geliebten Serie zu zitieren. Einer Serie in der ich mich Zuhause fühle. Und Verstanden.

Doch ich schweife ab. Zurück. Ich möchte also wechseln. Warum? Weil ich mein Inneres vernachlässige. Weil ich es schreien höre. Und ich zittre. Mein Ziel, welches ich nicht aufgeben werde, ist mich in Weltlichem zu manifestieren. Hochgesetztes Ziel. Zu hoch sagen viele. Zu hoch sagte ich mir selbst zu oft. Zu hoch wurde mir 12 Jahre lange eingebrannt. Und jeden Tag möchte ich von Neuem aus diesen Gittern ausbrechen. Und so dünn die Wände wurden, sind sie dennoch noch da. Sehe ich sie dennoch an manchen Tagen so fest vor mir. Und in mir zweifelt es und ich werde wankend und frage mich, was ich hier überhaupt tue. Menschen gehen ihren Wg durch das Leben mit Sicherheit im Rücken. Sie haben die Frage; Wie verdiene ich viel Geld? Wie kann ich meine Familie absichern? Wie kann ich sie stolz machen? Oder auch nur einfach von Tag zu Tag kommen.

Irgendwann. Und ich kann keinen festen Zeitpunkt nennen. Fand mich etwas anderes. Es schlich sich in meinen Kopf und begleitete mich eine Weile. Suchte in der Kommunikation mit den Alltag die wenigen Sätze heraus. Die Blicke. Die Informationen. Störte sich in Aspekten und fesselte sich an anderen. Rieb sich an manchen wund. Verliebte sich in andere. Wie ich das ganze jetzt wahrnehme? Als etwas, das meine Existenz auf dieser Erde zeigt. Das klingt seltsam? Ich kann es nicht anders beschreiben.

Ich studiere Ethnologie. Es zeigt mir Blickwinkel, die ich verstehe. Auf Anhieb in mir aufnehme. Als seien meine Schwingungen auf der selben Frequenz. Sie sind es. Und jedes Wort, ist so viel mehr als es ist und ich will das dahinter wissen und verstehen, bevor ich diesem Wort den Glauben schenken kann, den es in seiner Form verlangt. Und ich muss breiter denken und mich breiter informieren. Und ich muss lesen und kommunizieren. Andere Perspektiven, andere Worte, andere Bilder, verschiedene Stimmen, verschiedene Leben. Eine zertrümmerte Seele und einen Blick mit tiefster Ruhe und Glück. Eine Farbe von Wahnsinn und Schwärze in den Augen und ein Wort, das Seegen entgegen bringen will. Systeme die allumfassend und unzweifelhaft wirken und plötzlich so relativ und… anders erscheinen. In einer Entwicklung, die so viel mehr ist als vermittelt. In einer Geschichte verankert und mit ihr erschaffen. Ihr entsprungen. Und nie enden. Ich muss erleben. Weil es mir Frieden schenkt. Ich muss, weil nur das mich vollkommen fühlen lässt. Weil es mich erfüllt und egal wie wenig, es ist in seiner Vollkommenheit essenziell. Für das Nächste.

Und ausbrechen muss ich aus Denksystemen. Verbiegen muss ich den Löffel, von dem gesagt wurde, er könne nicht verbogen werden. Den Kopf zur Seite neigen. Zufriedenheit im Blick, wenn es passiert.

In Japanologie als Zweitfach finde ich es nicht. Es gäbe mir die Möglichkeit mich in neue Gedanken und Strukturen einzufinden. Doch es spezialisiert zu sehr. Es ist zu viel Zeit und zu Intensiv um mich um das große zu kümmern. Wobei das Große aus gerade diese entsteht. Und ich weiß das und kann damit nicht umgehen. Weil es stresst. Weil es so viel gibt und ich nicht weiß wo und wie und wann ich wo und wie und wann anfangen und weiter machen und beenden soll. Beenden. Welch unzugänglicher Zustand.

Ich brauche einen Mehrwert. Ich brauche mehr und mehr und will mir Zeit nehmen mich selbst mit Dingen zu befassen. Das muss ich. Denn selbst in der uni sind Lücken. So viele Lücken. Und das ist okay, es geht nicht anders. Doch für mich geht es eben so nicht. Ich kann die Lücken sehen. Und sie verfärben die Worte dazwischen.

So muss ich eine Lösung finden. Damit ich meinen Frieden finde. Den ich gefühlt nie erreichen kann…

 

Nimm es an.

Hallo. Ich meldete mich eine Zeit lang nicht. Ich war in Schottland gewesen. Ich hatte Klausuren zu schreiben und meinen Kopf zu koordinieren.

Ich habe Wege gefunden und Worte die mich zurück bringen. Raus aus gestressten Gedanken. Doch fertig bin ich nicht. Das werde ich nie sein. Und das ist gut so. So habe ich etwas zu anstreben. Ich habe Ziele. Meine Ziele gefunden, mich deren Verwirklichung versprochen.

Habe Menschen um mich gehen lassen. Beinahe. Wenn sie sich nicht doch noch manchmal in mein Herz schleichen und ein wenig an vergangenem Schorf kratzen. Ich habe neue Liebe für mich entdeckt. Weißt du wie sich liebe anfühlt? Hast du es je gefühlt? Ich weiß nicht ob man es in anderen Menschen finden kann. Es ist ein Teil von dir. Es ist in dir. Und eines Tages wird es dich erfüllen. Deinen Blick für einige Sekunden hinter das Glas sehen lassen. Ein Gefühl als würdest du fliegen. Und doch sitzt du nur auf der Fensterbank. Blickst auf die Bäume und spürst die Welt in seinen Zyklen. In seiner Geschwindigkeit.

Wenn du es fühlst, wird es dir klar sein. Liebe ist nicht darunter. Und jeden Tag stehst du auf und umfasst dich. Hältst dich warm.

Obgleich sich die Gedanken verlieren ab und an. Sich verirren und verbinden mich denen der umgebenden Menschen. Verwirrt sind. Manches wollen und anderes erzwingen. Ich spüre wann ich nicht ich selbst bin. Noch immer lässt es mich zittern. Mich klamm werden, den Schatten des Abgemagerten zu erahnen. Ich versuche es zu vertreiben. Mich zu ermahnen. Dieser Weg ist mir noch versteckt. Noch unbeschritten. Wie so viele weitere.

Und ich weiß wie dringend ich gehen will. Voran schreiten. Sowohl im Kopf als auch physisch. Lasse mich zurück treiben. Manchmal. Nicht durch die Menschen um mich. Durch meine Schwäche mich gehen zu lassen. Nicht hinter mi zu stehen und zu verdrängen was ich will. Was mich erfüllt.

Wenn man nicht weiß, was es ist, irrt man herum. Beginnt und beendet in Unregelmäßigkeit und  sieht und wundert und möchte. Vergangen ist das für mich nicht. Doch gegen die Worte so vieler Menschen, habe ich durch mich selbst. Durch meine Stimmen. Doch mein Zusprechen. Durch meine Kraft. Meinen Weg gefunden. Und Salz spüre ich in meinen Augen, wenn ich daran denke. Aus Stolz. Aus Ehrfurcht. Aus Willen mich zu verwirklichen.

Ich habe meine Dinge erschaffen um mich herum. Meinen Glauben. Meine Gedanken, meine Sensibilität Dingen und Menschen gegenüber. Ich torkele zunehmend. Von A nach B, wenn ich mich selbst verwirre. Doch das ist noch okay. Wer ist schon fertig gebacken. Das will auch niemand. Nach dem Essen wird man müde. Lass uns lieber die richtigen Zutaten finden. Auslesen mit genau den Stoffen und Energien, die den Körper erfüllen. Die die Seele erfüllen. Um das richtige Rezept zu finden, verwende ich gerne eine Lebenszeit.

Trotz Lücken in der Stärke die ich aufbringen kann, ist ein Leben möglich. Genau auf dem dünnen Holz, das mich trägt. Mich immer schon trug. Der Abgrund darunter ist nicht minder tief. Doch in mir findet sich die Linie. Die Balance. Und ein Leben darauf ist möglich geworden. Und die Umwelt baut sich auf. Und wird klarer in dem Nebel den es vorher umgab.

Nimm den Druck. Es ist okay. Lass es leicht werden. Dann fließen deine Worte von allein und das freie Atmen wird wieder möglich.

 

bleibt es doch.

Ruhe. Stille. Keine Gedanken. Keine Laute um mich herum. Nur die richtigen. Die richtigen Worte, die richtigen Stimmen. Bei all dem was in mir ist. Ist genau das das gebrauchte. Ich brauche Ruhe.

Und für einen Moment vergesse ich das Gegensätzliche. Mein Gesprochenes. Tag für Tag. Was ich mir in den Kopf setze. Manches davon. Manches auch nicht. Manches vielleicht. Was weiß ich schon.

 

Leichter Regen benetzt die Dächer. Fließt an den Blättern der Bäume entlang. Die Klänge leiser Klaviermusik in den Ohren. Leises Flüstern ungeahnter Geschichten mit sich tragend. Von Gefühlen in jedem Druck. In jeder Sanftheit mitschwingend.

Ist es eine Flucht den Weg des Unreellen manchmal gehen zu wollen? Ist es das? Ist es nicht. Es ist eine Pause. An Menschen vorbei zu gehen, ohne gespürt zu werden. Als wäre man nicht dort. Nicht neben ihnen. Im Schleier seiner selbst zu verschwinden. Und doch um sie zu wandeln.

Geborgen in meinen Körper. Geborgen in der Seele die darin wohnt.

Nachtgetippe.

Ich schreibe, weil es sich durch mein Seele frisst. Gerade. Jetzt. Und ich nicht weiß darüber zu sprechen. Nicht darüber sprechen will. Nicht weiß mit welchen Worten.

Und ich muss es aus mir heraus bringen. Aus mir reißen, es beißt sich fest und saugt mich leer. Es macht mir Angst. Es macht mich schwach. Es erschöpft. Und lenkt meine Kopf. Und ich weiß nicht wohin. Mit mir spricht keiner.

Als würde meine Seele keinen Atem mehr bekommen. Als würde ich in rundem Rücken der Luft den freien Weg zum Atmen nehmen. Als hätte sie Durst. So viel Durst. Und kann nichts trinken. Und es beginnt zu zittern. Kein starkes Schlottern. Nur ein zittern. Wie der Herzschlag eines Schmetterlings, gefangen im Körper einer Maus. In ihren letzten Atemzügen.

Ich weiß nicht woher es kommt, ich weiß nicht mehr wohin es mich bringt. Ich will nicht ins Licht und ich will mich nicht blenden. Und ich kann nichts mehr sehen. Kann keinen Tag weit sehen. Keine Sekunde. Kann nur fühlen, dass ich atmen muss. Kann nur fühlen, dass ich mir nicht helfen kann. Und kein anderer Mensch. Es muss sich heilen. Von alleine. Von selbst. In mit. Mit mir. Von mir.

So schnell stecke ich in dieser Maße. In diesem Sumpf in meinem Körper. Kann mich nicht bewegen, jeder Gedanke daran entlässt den letzten Funken Energie.

Es ist dunkel draußen. Es ist Leben draußen. Ich bin in meinem Bett. Sitzend. Mit dem Computer an meinen Füßen und der Hoffnung, dass es hilft.

Und dann brauche ich diesen Menschen. Diesen Menschen, der ging. Und ich fürchte mich vor diesem Menschen. Und ich kenne ihn nicht. Ich kenne ihn nicht mehr. Und ich weiß, ich funktionierte. Ich funktionierte oft. Oft auch nicht. Doch ich war mir nicht bewusst. Jetzt funktioniere ich nicht mehr. Jedes Getane, ist ein Versuch zu entkommen, mit einer Hälfte die so sehr das alles verlassen will und eine die bleibt. Sich festbeißt. Sich in mich treibt und mir den Mut nicht gibt, das zu verlassen. Was zu verlassen.

Fronten prallen aufeinander. Und ich sitze dort und kann es nur über mich ergehen lassen. Ich sitze fest. In mir. Mit mir.

 

Und es funktioniert. Und ich traue mich kaum diese Worte zu versenden. Weil ich weiß, ich muss es alleine schaffen. Ich weiß. Ich weiß. Ich weiß.

Und ich werde es nicht aussprechen. Weil es das ist. Vielleicht ist es das.

Und versuchen zu ruhen. Mit einem Körper. Einer Seele innewohnend. Zermürbt und belastet von den Kratzern und Fetzen die in sie reißen. Ich stehe dort und halte mich und frage mich mit welcher Kraft ich das noch tue. Bin gesegnet mit viel Kraft im Inneren. Doch Dinge werden mir genommen, dieses Jahr. Menschen aus dem Herzen gerissen, Kontakte verloren. Türen zertrümmert Wellen losgerissen. Eigenen Stein ins Herz gedrückt. Um den Druck auszugleichen. Fühle mich wie ein Experiment. Von mir selbst. Mit mir selbst. Durch mich selbst. Und muss da durch. Und muss mich halten. Muss diese Seele so lange halten, biss sie vor Erschöpfung nicht mehr zittert. Wenn es auf hört zu zittern. In mir. Wann hört es auf. Dann wenn es beendet ist. Wenn es beendet ist. Und ich bin die letzte, die dort ein Wort zu sagen hat. Nimm es an. Und steh es durch.

Ein Mensch leidet. Unter sich. Durch sich. Mit sich.